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Erschöpfung bei Frauen — warum Funktionieren krank macht



Erschöpfung bei Frauen- warum Funktionieren krank macht, Soul Wave Journey von Ramona Dietrich aus Hamburg und Online

Ich erinnere mich noch genau an den Moment.

Ich fühlte mich nicht gut. Schon seit Tagen nicht. Aber es gab Kurse, Termine, Klientinnen, Verpflichtungen. Also habe ich weitergemacht. Lächeln. Funktionieren. Weitermachen.

Bis mein Körper entschieden hat, dass er nicht mehr mitspielt.


Eine Facialisparese. Halbseitige Gesichtslähmung. Mein Körper hat mir auf seine lauteste Art gesagt, was ich mit Worten nicht hören wollte: Es reicht.

Es hat mich einige Zeit gekostet, wieder vollständig arbeitsfähig zu sein. Und ich will ehrlich sein. Das war nicht nur körperlich herausfordernd. Es war auch eine Begegnung mit mir selbst. Mit der Frage: Warum habe ich das zugelassen? Warum war alles andere wichtiger als ich?


Die Zeichen kommen immer früher

Heute weiß ich: Der Körper spricht nicht plötzlich. Er flüstert zuerst.

Vielleicht kennst du das. Diese Momente wo du merkst, dass du anders reagierst als sonst. Ungeduldiger. Ungehaltener. Wo dir Worte rausrutschen, die du in deiner Ruhe nie sagen würdest. Wo du denkst: Was war das gerade?

Oder die Symptome die sich zeigen und wieder verschwinden. Der Nacken. Die Schultern. Der Magen. Kopfschmerzen die kommen und gehen. Schlaf der nicht mehr erholt.

Und die Abstände zwischen diesen Momenten werden kürzer.

Aber du lächelst sie weg. Überspielst es. Weil es gerade nicht passt. Weil andere dich brauchen. Weil du das doch eigentlich im Griff hast.


Warum Frauen so gut funktionieren und so schlecht für sich sorgen

Ich glaube nicht, dass Frauen das aus Schwäche tun. Ich glaube, es kommt aus einem tief verwurzelten Gefühl heraus.

Dem Gefühl, dass man erst leisten muss bevor man ruhen darf. Dass man sich Fürsorge verdienen muss. Dass es egoistisch ist, Nein zu sagen. Dass man sonst nicht genug ist. Nicht gut genug. Nicht geliebt genug.

Und so läuft das Programm. Immer weiter. Immer schneller. Bis der Körper entscheidet, dass er gehört werden will. Auf seine eigene Art.


Was ich dir sagen würde

Wenn du gerade nickend liest, dann frag dich ehrlich:

Muss das wirklich so sein? Ist das wirklich so wichtig, dass du deine Gesundheit dafür aufs Spiel setzt?

Oder ist es dein Perfektionismus der spricht? Das Gefühl, sonst nichts wert zu sein? Der Antrieb aus Angst heraus, nicht aus Freude?

Nichts. Wirklich nichts ist so wichtig, dass du dafür dich selbst aufgibst.

Nicht der Termin. Nicht die Erwartung. Nicht das was andere von dir denken.

Dein Körper ist nicht dein Feind. Er ist der ehrlichste Freund den du hast. Er lügt nicht. Er überspielt nicht. Er wartet einfach, bis du endlich zuhörst.


Was sich verändert wenn du anfängst zuzuhören

Es geht nicht darum, alles stehen und liegen zu lassen. Es geht nicht um den großen Befreiungsschlag.

Es hat bei mir damit angefangen, öfter innezuhalten. Nicht meditieren, nicht optimieren. Nur kurz fragen: Wie geht es mir gerade wirklich? Nicht wie es sein sollte. Wie es ist.

Manchmal war die Antwort unbequem. Manchmal hat sie mich überrascht. Aber sie war immer ehrlich. Und das war der Anfang.

Es geht um diese eine Frage, die du dir öfter stellen darfst:

Ist das wirklich notwendig? Oder glaube ich nur, dass es so sein muss?


Manchmal reicht das schon. Dieser eine Moment des Innehaltens. Dieser eine Atemzug bevor du Ja sagst.

Welle für Welle. Nicht alles auf einmal.

Aber bitte. Fang an.


Ich bin Ramona Dietrich, Coachin für gelebte Selbstverbundenheit und begleite Frauen in Hamburg und online zurück zu sich. Mit der Soul Wave Methode, Breathwork, EFT und echter Begleitung.

Wenn du spürst dass da mehr sein sollte, hol dir mein kostenloses PDF: 5 Zeichen dass dein Leben gerade an dir vorbeizieht. Unter ramona-dietrich.de

 
 
 

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